Unsere Strasse

Krugstrasse
Breitengrad 51.596581 / Längengrad 6.973103
Die Krugstrasse

Die Krugstrasse gehört zum Stadtteil Zweckel im Norden der Stadt Gladbeck. Vor 100 Jahren wurde hier der erste Grundstein für die Ansiedlung von Bergmannsfamilien gelegt. Heute wohnen ca 50 Familien auf der Krugstrasse. Google sei dank links ein Blick von oben aus der heutigen Zeit.

Nidda
Namensgeber
Otto Ludwig Krug von Nidda

Otto Ludwig Krug von Nidda (* 16. Dezember 1810 in Sangerhausen; † 8. Februar 1885 in Berlin) war ein preußischer Beamter und machte sich besonders verdient um die Entwicklung des Bergbaus.

 

Der Sohn von Christian Krug von Nidda studierte in Berlin, machte dann Instruktionsreisen und wurde 1837 Beamter in Waldenburg, 1841 in Tarnowitz. Als Bergmeister war er von 1843 an Betriebsbeamter mehrerer oberschlesischer Gruben und erteilte an der Bergschule in Tarnowitz Unterricht.

1850 wurde Krug von Nidda Bergamtsdirektor und Bergrat in Halberstadt, 1851 in Siegen, 1853 Oberbergrat in Breslau, 1854 Hilfsarbeiter in der Bergwerksabteilung des Ministeriums und vortragender Rat. 1860 wurde er Ministerialdirektor der Bergwerksabteilung des Ministeriums und „Wirklicher Geheimer Oberbergrat“. Als solcher hatte er wesentlichen Anteil an dem Aufschwung des preußischen Bergbaus sowie an der Neuetablierung der Bergakademie Berlin.[1]

1867 war er Mitglied desKonstituierenden Reichstags des Norddeutschen Bundesfür den WahlkreisTrier5 (Saarbrücken). Von 1871 bis 1874 war er Mitglied des

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F%c3%b6rderturm
aus dem Nähkästchen der älteren Bewohner
Geschichten zur Krugstrasse

Allgemeines

 

Viele Anwohner der Krugstraße waren zu früherer Zeit auf der Schachtanlage Zweckel als Bergleute tätig. Sie gelangten durch den halb ober-unterirdischen Tunnel, heute die Tunnelstraße , zur Arbeit und auch nach Schichtende wieder schnell zurück in die Kneipe, Tunnelklause oder Beisenbusch, oder in ihre Gärten zum Feierabendbier/Schnaps.

 

 

Die Frauen waren ständig zuhause, nicht berufstätig und kümmerten sich um Haushalt, Gartenanbau und die Kinder. In allen Gärten, ob vorne oder hinten, wurde Eigenversorgung betrieben, also Kartoffeln, Bohnen, Tomaten und vieles mehr angebaut, Obststräucher und Obstbäume angepflanzt und jede Familie hatte irgendeine Tierhaltung, seien es Schweine, Hühner, Schafe, Kaninchen oder Gänse gewesen.

                                                             

 

Tante Emma Läden gab es hier keine, nur ein Milchbauer, namens Eing, verkaufte am Anfang per Pferdewagenverkauf Lebensmittel, Eier und Milchprodukte. Das musste er aber nachher aufgeben, denn er bekam die Auflage einen feststehenden Laden zu mieten. Er entschied sich für die Serlostrasse. Von dort aus versorgte er die Anwohner...

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